Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch rohe Lebensmittel und Haustiere übertragen werden kann. Sie stellt eine ernste Gefahr für das ungeborene Kind dar. Auch Ringelröteln und Zytomegalie bedrohen möglicherweise das Kind. Bluttests können rechtzeitig die Gefahren erkennen.

Die Gestose (auch als als Schwangerschaftsvergiftung bezeichnet) stellt eine mögliche Komplikation für Mutter und Kind in der zweiten Schwangerschaftshälfte dar. Unbehandelt kann sie im Extremfall (Präeklampsie, HELLP-Syndrom) lebensgefährlich für beide sein. Ein Bluttest kann ab der 20. SSW daüber Aufschluss geben, ob mit einer derartigen Entwicklung zu rechnen ist.

Die bei 10-20% aller Schwangeren im Genitalbereich vorhandenen B-Streptokokken könnten bei einer natürlichen Geburt auf das Kind übergehen und zu ernsthaften Krankheiten führen. In der 35.-40. SSW besteht die Möglichkeit, durch einen einfachen Abstrich diese Keime nachzuweisen. Durch prophylaktische Antibiotikagabe unter der Geburt kann eine Infektion vermieden werden.

Neben den im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge vorgesehenen drei Ultraschalluntersuchungen ist es sinnvoll, den Schwangerschaftsverlauf mit weiteren Ultraschalluntersuchungen zu begleiten. Hierbei können auch Doppler- und 3D-/4D-Technik zum Einsatz kommen.

Unsere Mitarbeiterinnen informieren Sie gern über die im Einzelfall zu erwartenden Kosten.

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